Donnerstag Dezember 20, 2012 21:05

Selin Yesil: Wenn Opfer in Wirklichkeit keine Opfer sind…

Posted by Free Minds27

…und Kulturrelativisten stillschweigend froh sind über jeden Ehrenmörder, der für das Dogma des Kulturrelativismus kämpft.

Was ist Kulturrelativismus?

Kulturrelativismus ist eine geistes- und gesellschaftstheoretische Pervertierung, die alle Kulturen und Lebensformen ganz wertefrei auf eine gleichwertige Stufe stellt. Das  macht er unverhohlen, obwohl er weiß, was er damit anrichtet. Die Verfechter des Kulturrelativismus sind meist selbstverliebte Exoten, die sich intellektuell so erhaben fühlen, dass sie denken, sie hätten einen höheren Auftrag, als einzige Helden, Opfergruppen zu konstruieren und sie dann vor dem Rest der Welt zu beschützen.  Bei dieser eigen definierten Mission kommt es Kulturrelativisten auch gerade recht, wenn die konstruierten Opfer weder der Sprache noch der Argumentationstechnik mächtig sind.

Was Kulturrelativisten aber am Meisten hassen als die von ihnen verdrängten Wahrheiten, sind Frauenstimmen, die versuchen, das Schweigen dieser geschützten Kulturgruppen zu brechen.
Jedenfalls sind Kulturrelativisten innerlich heilfroh, wenn Ehrenmörder die abtrünnig gewordenen Frauen rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen. Denn dann können sie trumphierend über der von ihnen verschleierten Wahrheit stehen und sich an ihren selbst gemachten “Opferdiskursen” ergötzen.

Ich bin 25 Jahre alt. Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen. Die Welt dreht sich sicherlich nicht um mich, aber trotzdem behaupte ich mal, dass ich fähiger bin, die Realität einzuschätzen, als alle Kulturrelativisten zusammen, die sich anmaßen, die Wirklichkeit von fremden Kulturen aus ihren hochkomfortablen und sorgenfreien Perspektiven zu beschreiben. Ich mache ihnen dabei nicht zum Vorwurf, dass sie alle ein  mehr oder weniger hochkomfortables und sorgenfreies Leben führen. Zum Vorwurf mache ich ihnen nur ihre Vermessenheit und Verlogenheit, sich ohne Ahnung hinter verbohrten Ideologien zu verstecken, um Sachen zu behaupten, die mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun haben. Ich habe ein Leben führen müssen, wie eine Frau und Leidensgenossin, die das Pech hatte, in Saudi Arabien, Pakistan, Somalia, Iran geboren zu sein. Ich hatte Glück im Unglück. Ich konnte mir einen Hauch von Freiheit noch erkämpfen und bin glücklich darüber, dass ich es auch irgendwie geschafft habe. Obwohl eine ganze Ideologie meiner Emanzipation suspekt gegenüber steht und versucht, mir ein schlechtes Gewissen einzureden und mich zu etwas zu verdammen, was keine Frau auf der Welt verdient hat, nämlich das islamische Patriarchat.

Hier zum Mitschreiben von einer bald 26jährigen Frau mit türkischen Wurzeln und einem deutschen Pass für alle Kulturrelativisten, die in wissenschaftlichen Studien und politischen Gremien ihr Unwesen treiben und so tun, als wüssten sie von nichts:
Ich kenne das Leben meiner frauenverachtenden islamischen Herkunftskultur sehr gut. Denn dieses Leben existiert dank Kulturrelativisten auch inmitten von Deutschland. Ich habe den hautnahen Vergleich und bin einzig darum sehr froh, dass ich hier geboren bin, nicht in einem anderen muslimisch geprägten Land. Und das nicht aus sozio-ökonomischen Gründen, sondern aus ganz einfachen Gesellschaftskulturellen. Einfach weil ich hier noch eine freiheitliche Kultur und Gesellschaft vorfinde, in der ich mich als Frau nicht ganz wie ein Stück Dreck fühlen muss.

Die Begegnungen mit weiblichen Verwandten in meiner Parallelwelt sind jedes Mal eine Tragödie. Sie leben in der Reinkultur des Patriarchats. Da gibt es auch nichts zu verharmlosen und zu beschönigen. Die Frauen sind den Männern untergeordnet und haben ganz eng gezeichnete Entfaltungs- und Handlungsspielräume. Eigentlich sind sie bloße Trägerinnen der Familienehre, die alles weitere definiert. Das Leben dieser Frauen ist trostlos und zerreißend. Aber das Patriarchat ist in dem Fall nicht nur  unvermeidlich, kulturell, sondern auch religiös legitimiert und zementiert, d.h. die Frauen spielen fleißig mit, weil sie glauben, dass sie das so tun müssen, ansonsten braten sie ja ewig in der Hölle von Allah. Ganz großes Kino. Das kann man allen Frauen wärmstens empfehlen, die der westlichen Emanzipation, daraus folgend der rechtlichen Gleichstellung von Männern und Frauen überdrüssig geworden sind und sich nach der klassischen Frauenrolle zurücksehnen. Es gibt noch ganz lebendige patriarchalische Kulturen, wo Frauen  nichts oder halb so viel wert sind wie Männer. Es sei denn sie beweisen sich als gute Sklavinnen und Mütter und reproduzieren das islamische Patriarchat. Ansonsten natürlich nicht.

Und was hat das alles mit dem Islam zu tun?
Alles. Neben den unzähligen Problemen, die der Islam in seinem unzerrüttelbaren und kritikfeindlichen Selbstverständnis heute hat, verlangt er von Frauen, sich per se der Männerwelt unterzuordnen. Wer darin Islamophobie erkennt, hat immer noch nicht verstanden, was er damit anrichtet, wenn er den vorherrschenden Islam als religiöse und spirituelle Hochkultur deklariert und ihn gegen jede Kritik verteidigt.

In Afrika gibt es ernsthafte Initiativen, natürlich aus dem Westen initiiert, die mit islamischen Geistlichen verhandeln, damit diese gegen die Genitalverstümmlung von Mädchen predigen sollen. Das ist genauso absurd, als wenn ein Veganer mit einem Metzger vereinbaren würde, dieser solle während des Fleischverkaufs für ein veganes Leben in seinem Laden werben. Islamische Geistliche werden natürlich niemals auf die eigenartige Idee kommen, die Kontrolle der Männerwelt über die Sexualität ihrer Frauen in Frage zu stellen und diese zu gefährden. Das muss man erst mal reflektieren, bevor man anfängt, zu handeln.

Die einigen wenigen muslimischen Länder, wo Frauen nicht dermaßen brutal unterdrückt und gefoltert werden, verschweigen gerne, dass sie hierhingehend unter dem westlichen Einfluss gestanden haben oder stehen. Und Probleme haben jene Kulturrelativisten immense, die universell gedachten aber auch immer selbstkritischen Fortschritte der Aufklärung und Freiheitsrechte, die im Westen eine reale Bedeutung haben, anzuerkennen. Milliarden von Frauen wünschen sich eher eine freiheitliche und rechtlich abgesicherte Lebensform, als umgekehrt ein Leben fremdbestimmt unter einem patriarchalisch-religiösen Diktat. Aber dieser sehr unbequemen und eigentlich grausamen Realität stellt man sich nur, wenn man weiß, was direkte körperliche und seelische Gefangenschaft für das weibliche Subjekt bedeutet.

Sozio-ökonomische Relativierungsversuche und historische Gedächtnislücken nützen dem Kulturrelativmus auch nichts. Denn: Unsere Väter kamen alle freiwillig nach Deutschland. Niemand hat sie hierher gezwungen, sie wollten nach Deutschland kommen und hier Geld verdienen. Sie haben hier gearbeitet. Ganz freiwillig. Wo gibt es für den Normalsterblichen schon das Paradies auf Erden? Von unseren Verwandten ist zum Glück niemand an Hunger und Armut gestorben. Das heißt, dass die Lebensbedingungen in der Türkei  objektiv betrachtet zwar wesentlich schlechter waren, aber sie waren nicht die grausamsten. Das sollte man einfach Mal so zur Kenntnis nehmen, ohne sich seiner heilen Konstrukt-Welt beraubt zu fühlen.

36 Responses to Selin Yesil: Wenn Opfer in Wirklichkeit keine Opfer sind…

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Abi-TÜV

Dezember 20th, 2012 at 23:24

Fräulein Yesil,

ich muss das an dieser Stelle leider wiederholen. Auch dieser Text übersteigt nicht das Niveau eines Schulaufsatzes der Sekundarstufe 1.
Wo liegen denn Ihre fachlichen Kompetenzen, dass Sie sich an das publizistische Schreiben wagen? Üben Sie bitte erst mal damit, regelmäßig Tagebuch zu schreiben. Und kognitiv sehe ich bei Ihnen auch keine gelungene sprachliche Entwicklung.
Außerdem muss man Emotionen in der Berufswelt unter Kontrolle halten können. Sie sind doch eine emanzipierte junge Frau und möchten sicherlich noch Karriere machen. In der Berufswelt sind Fakten und Durchsetzungsvermögen gefragt, keine stumpfen subjektiven Gefühle.

Jetzt frage ich mich natürlich, wenn Sie denn auch tatsächlich die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung haben, wie Sie das geschafft haben? Und auf welcher Gesamtschule? Haben Sie etwa auch ein Diskriminierungsbonus vom deutschen Bildungswesen geschenkt bekommen? Also etwas, was Free Minds an mehreren Stellen pauschal bei “Muslimen” in der Gesellschaft beklagt?

Bitte tun Sie der Außenwelt ein Gefallen und bilden Sie sich weiter. Free Minds ist mit solchen qualitativ anspruchslosen Platitüden auch als angebliche Studentinnengruppe nicht ernstzunehmen. Vielleicht hätte das freeminds-Team sich in der Schule politisch konstituieren sollen, bevor es die Hochschule intellektuell herausfordern wollte.

Mein Beileid an die Uni Münster. Jede andere Universität hätte sich um solche intellektuell defizitären Studierende geschämt. Vielleicht könnte sie ja eine Zwangsexmatrikulation erwägen. Ich glaube felsenfest, dass die Mehrheit der Hochschulangehörigen nichts dagegen hätte.

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Thomas Holm

Dezember 21st, 2012 at 00:32

Naive Kulturrelativisten verwechseln abgeschottet und ‘diszipliniert’ gehaltene Parallelkulturen mit individuell gewählten und dann gern auch ‘schrägen’ und insgesamt schön bunten Lebensstilen.

Dass Kinder und Jugendliche von gerade den Wahlmöglichkeiten fern gehalten werden, die die Basis persönlicher Entscheidungen für das Leben einer nicht-Mainstream-Identität sind, kommt ihnen dabei irgendwie nicht in den Sinn.

Auf die Problematik, dass es ein Unterschied ist, ob jemand mit 14 oder 16 sich als Punk, schwul, oder sonstwie ‘anders’ erkennt; oder ob jemand für die spezielle Identitäts-Trendidee, der sich ihr oder sein erweiterter Familienkreis verpflichtet fühlt zurechtgetrimmt wird, müssen die naiven Vielfalt-Begeisterten oft erst einmal aufmerksam gemacht werden.

Ideologisch verhärtete Fälle gibt es auch, aber die meisten Straßenfestbesucher, denen eine Burka so bunt wie ein Sari ist, sind sich wohl nicht darüber im klaren, dass die Leute keineswegs mit genau dem Klamotten- und Rollenspleen ihrer Ethnie, oder Glaubensgemeinde geboren worden sind.

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Feministische Frostbeule

Dezember 21st, 2012 at 03:33

Meine mitfühlenden Leidensgenossinnen,

ich möchte euch gerne auch was spenden:
eine Tüte deutsch.

Könnt ihr mir bitte hierzu eine Postanschrift geben?

Danke!
Solidarische und feministische Grüße
Eure Frostbeule

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Thomas Holm

Dezember 21st, 2012 at 11:05

Hallo Frau Luxemburg,

dass man nach pflichtschuldiger Rationalisierung allenfalls “vielleicht” von der Uni ernst genommen werde, ist eine originelle Fortschreibung des Gedankens, dass Freiheit immer nur die Freiheit der Andersdenkenden sein kann.

Meinen Sie, sie seien schon so weit ?

Dass Islamkritik hoch im Kurs stehe, finden Sie ? Mag sein, aber vielleicht ein wenig anders, als Sie denken mögen.

Seit Monaten überschlägt sich ausgerechnet eine breite anti-westliche Traditionslinie in den online-Foren der großen Medien darin, breiteste sunnitische Bevölkerungsteile auf einem von den üblichen Verdächtigen gekauften Kriegspfad gegen allerlei allzu lieb gewonnene Projekte und Regimes zu wähnen.

Das ganze viel besungene ‘Arabische Erwachen’ wird auf Stichworte aus Teheran und Moskau hin auf eine Abschussliste übelster Machenschaften verworfen, deren blutige Abarbeitung man in Syrien und anderswo betrachten kann – wenn man denn hingucken mag.

Mitten in dem üppig bunt erblühten Biotop kulturrelativistischer Permissivität rasseln auf einmal die so treu verschwisterten Bestrebungen eines anti-westlichen ‘Antiimperialismus’ und eines zweifellos antirassistischen Salafisten-Verstehertums aneinander.

Millionen Menschen müssen sich plötzlich entscheiden, ob sie mehr auf die Stichworte aus Teheran und Damaskus, oder mehr auf die Verheißungen, dass eine sunnitische Scharia es schon bringen werde, geben mögen. Und das alles urplötzlich mitten aus einem Erwachen und einem Kampf für Würde und gegen Tyrannei.

Und da sehen Sie Spielraum für Kritik nur auf Plattformen, die sich für nichts zu schade sind und die von willigen Huren umlagert werden ? Und für solch eine umsichtige Perspektive nehmen sie den Namen von Rosa Luxemburg in Anspruch ?

Nah, dann bleiben Sie mal schön sorglos; anderswo wird es enger.

Gut, dass Herr Liebknecht Sie nicht mehr erleben muss.

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Rosa Luxemburg

Dezember 21st, 2012 at 12:12

Hallo Herr Holm,

die Welt dreht sich nicht um Münster. Es geht hier um das ZIT und insgesamt die politische Methode von Free Minds. Dazu habe ich einfach Fakten aufgezählt. Mehr nicht.

Free Minds hat insgesamt Probleme, sich an die politischen Spielregeln zu halten. Man mag politische Anliegen haben, dann muss man wie alle auch, sich an die Regeln halten und sauber arbeiten. Einfach mit Dreck um sich zu schleudern, reicht nicht. Es gibt hier eine Katholische HochschulGemeinde, eine Evangelische, und auch eine Muslimische. Die letztere Gruppe hat sich bis jetzt immer satzungskonform verhalten und hier im Gegensatz zu Free Minds sich nie ordnungswidrig und “hysterisch” gezeigt!

Free Minds taucht jedes Mal mit einem selbst produzierten Skandal auf und verschwindet wieder von der politischen Bühne! Es ist natürlich sehr leicht, einen prominenten Publizisten, der zufällig nicht gerade der Islamfreundlichste ist, auf den Uni-Sprecher zu jagen und ihn als “Knalltüte” und “akademisches Spatzenhirn” beleidigen zu lassen. Das wird dann auch noch mit einer Liebeserklärung an Herrn Broder im Namen von “allen unterdrückten und fremdbestimmten Frauen”!!! abgefeiert. Sehr feministisch. Vor allem sehr glaubwürdig.

Mindestens ein Mitglied ist mir bekannt und die glänzt nicht gerade mit Intelligenz und Zuverlässigkeit. Wenn sie A sagt, meint sie in der Regel B. Sehr anstrengend, sich mit ihr irgendwie zu verständigen. So kann man in der Politik nicht agieren. Und wenn man versucht, ihr das klarzumachen, blockt sie ab und versteht das als Angriff auf ihre Person. Die Geschichte, dass sie von der Familie verfolgt würde, glauben im Speziellen diesem Mitglied die Wenigsten. Man kennt dieses Mitglied mehr freizügig als geistig, das auf allen Partys Münsters breit in Kameras grinst und am nächsten Tag hysterisch Redaktionen mit Mails bombardiert, damit sie die veröffentlichten Party-Fotos aus dem Netz runternehmen sollen. Für eine angeblich von ihrer Familie verfolgte Frau nicht gerade die klugste Lebensform, die sie sich ausgesucht hat.

Entweder man ist glaubwürdig, bietet ein nachvollziehbares und argumentiertes Anliegen oder aber man beklagt sich nicht lauthals darüber, dass man nach begründeten Vorbehalten nicht ernstgenommen wird, weil man vielleicht selbst ein fragwürdiges und asoziales Erscheinungsbild abgibt. Ich freue mich jedenfalls, wenn Free Minds selbst mal selbstkritische Stellung zu den reißerischen Methoden auf Bild-Niveau bezieht.

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Thomas Holm

Dezember 21st, 2012 at 13:22

Hallo Frau Luxemburg,

der Dom steht aber noch, oder ?

Nicht dass Sie da etwas mit der Berichterstattung über die Pussy-riots durcheinander bringen und vom dortigen Triumph des Respekts über die Empörung noch ganz hingerissen sind.

Die Umbenennung der Wiedertäufer-Käfige in Früh-Reform-Körbchen, oder wie das jetzt heißt, haben Sie bestimmt nicht mitgemacht. Ja, wo die Kritik nur etwas gefühlt arg ungestüm daherkommt, da mag sich manche/r urgemütlich fühlen.

Nur rechnet man bei Ihrer Namenswahl nicht damit. Satteln Sie um, auf Hilde Benjamin, die soll auch Sozialistin gewesen sein und da würde man doch besser wissen, woran man ist.

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Selin

Dezember 21st, 2012 at 13:43

Du möchtest von uns Free Minds Selbstkritik, Frau Möchtegern-Luxemburg. Wer bist du denn? Lass mich vermuten, du schreibst, wahrscheinlich getarnt als Frau, vom AStA Häuschen.
Nur weil du dich von diesem Text angesprochen und angepisst fühlst, brauchst du hier nicht deine Anti-FM Bemerkungen abzugeben. Du kannst dich gerne wieder ins AStA Häuschen verziehen und deine heile Münsteraner Öko–FairTraide–Welt weiterträumen.

Du und deine SelbstgerechtigkeitskämpferInnen seid doch ganz vorne dabei, wenn es um das Gendern von politischen Flyern und Pamphleten geht. Dass vor euren Augen eine frauenfeindliche Parallelgesellschaft akademisch aufgezogen wird, geht euch am Arsch vorbei. Hauptsache weiterträumen. Ihr findet selbst eine Gesichtsverschleierung schick und individuell, weil die Realitätsverweigerung eure Kunst ist. Es ist euch auch scheißegal, wenn der Islam eine politische, antidemokratische und frauenfeindliche Komponente hat, weil ihr eben so verträumt seid und denkt, dass alle so gestrickt seien wie du und deine satzungskonformen Traumtänzer.

Wenn ihr nächstes Mal Texte wieder auf sprachliche Frauenfreundlichkeit prüft, schaltet doch mal bitte zur Abwechslung das Hirn ein und fangt endlich an, zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Eure Traumwelt ist wirklich zu schön und bunt. Wollt ihr echt nicht mehr beweisen, als dass ihr brav, angepasst und karrieristische Konformisten seid. Habt ihr wirklich nicht mehr drauf? Etwas mehr eigenständiges?

Echt schade.

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mathieu

Dezember 21st, 2012 at 13:44

@Luxemburg (wer immer Sie sein mögen)
Was Glaubwürdigkeit betrifft, haben Sie mir die Augen geöffnet. Wer so diffarmierend über eine Person herzieht, bei dem ist die Glaubwürdigkeit gleich Null. Und dabei kommt es nicht einmal darauf an, ob das stimmt oder nicht, was Sie schreiben (aufgrund Ihrer Niveaulosigkeit gehe ich davon aus, dass es nicht stimmt). Und Sie erzählen hier was von Spielregeln? Sie erzählen was von Kurs rationalisieren und meinen, es reicht, mit ein paar Schlagworten wie “Bild”, “rechtspopulistisch” oder “Hure” herumzuwerfen?

Mag sein, dass das angekündigte Seminar nicht den wissenschaftlichen Kriterien entsprach. Was aber hier im Blog steht, ist kein wissenschaftliches Seminar, sondern sind Schilderungen, die sich mit vielen Erfahrungen decken und insofern absolut glaubwürdig. Dass Sie darauf nur ohne Argumente, aber mit Drohgebärden unterhalb der Gürtellinie reagieren können, verrät Ihre Herkunft.

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Selin

Dezember 21st, 2012 at 17:47

“Für mich hört genau dann, wenn die Hetze auf Menschen übergeht, der Spaß auf. ”

Oh wie heldenhaft. Wo warst du denn, als die systematische und muslimische Hetze gegen Kalisch begann? Weißt du eigentlich, was du hier von dir gibst? Wenn du unbedingt Opfergruppen brauchst, dann such dir reale. Die Menschen, die du meinst vor uns beschützen zu müssen, lachen über dich, Heldin des Nichts.

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mathieu

Dezember 21st, 2012 at 18:08

@Luxemburg
Ich kann die Dinge nur aufgrund der hier veröffentlichten Beiträge beurteilen und da sehe ich keine Hetze von den freeminds, sondern von Ihnen, Luxemburg. Ich sehe auch, dass die Uni Münster einschließlich des Pressesprechers kein gutes Bild abgibt und zwar aufgrund seiner eigenen schriftlichen Ergüsse und nicht etwa vermittelt durch freeminds. Als Pressesprecher sollte man eigentlich wissen, was ein Pressesprecher ist, nämlich jemand, der (in diesem Fall die Uni) öffentlich(!) vertritt.

Dass man sich formal auf unangemeldete Minidemo rausredet mag ja formal korrekt sein, aber lächerlich macht man sich damit schon. Ich glaube außerdem, dass es einfach schlechte Manieren sind, jemandem Intelligenz abzusprechen. Die vorhandene und nicht vorhandene Intelligenz kann wohl jeder aufgrund der Beiträge oder Kommentare selbst beurteilen. Ebenso steht es mit den Manieren. Klatsch und Tratsch, dazu noch unbelegt, wie jede Ihrer Behauptungen, ist hier einfach fehl am Platz.

Und dass Frauen aus muslimischer Herkunft bedrängt, bedroht, geschlagen und zuweilen auch getötet werden, ist Fakt (und nicht nur Frauen, auch Jungen wird bisweilen der Islam eingeprügelt) und hat nichts mit familiären Problemen zu tun. Das ist auch für Sie nicht neu, da bin ich mir ganz sicher. Aber es ist die immer wieder kehrende Denunziation aus Ihren Kreisen, denen, die keine muslimische Erfahrung haben, die Phobie unterzuschieben und denen, die die muslimische Erfahrung haben, persönliche oder psychische Probleme anzuhängen. Aber die Masche zieht immer weniger. Wenn Sie irgendwas erreichen wollen, schreiben Sie intelligente Beiträge, versuchen Sie, nicht zu beleidigen. Vielleicht kommt dann auch mal Zustimmung. Ich bin da offen.

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Free Minds27

Dezember 21st, 2012 at 21:03

@Rosa Luxemburg

Danke für die erhellenden Kommentare, die genau die einseitige Haltung der Uni und von ihr eingeschüchterten, politisch aktiven Studierenden repräsentiert. Man könnte meinen, nicht wir, sondern ihr wäret in Koranschulen sozialisiert und mit der fixen Idee der Heiligkeit und Unantastbarkeit des Islam gedanklich überklebt worden.

Als wir 2010 mit Free Minds versucht haben, über ganz meinungsfrei einen Münster spezifischen Fall über die Entführung einer 19jährigen türkisch stämmigen Frau aufzuklären und diesen aufzugreifen, ward ihr, Apologeten, doch die Ersten, ohne gerufen worden zu sein, sofort da, um den Islam vor unseren Aufklärungsarbeiten zu schützen.
Als Indiz, dass der Islam nichts dafür gekonnt hatte, hattet ihr tatsächlich vorgebracht – ohne dass wir das Thema “Islam” überhaupt angesprochen hatten-, dass eine Familienangehörige kein Kopftuch tragen würde und daher die gesamte Familie gar nicht im islamischen Sinne hätte religiös sein können.

Ihr samt der Uni-Leitung seid echt kranke und feige Aufklärungsfeinde wie man sie in der Geschichte wohl nie gesehen hat. Jetzt muss man eigentlich nur noch wissen, was ihr mit eurer realtitätsverweigernden Haltung eigentlich bezwecken wollt?!

Es ging um diesen konkreten Fall:
“Die Frau soll türkische Wurzeln haben, aber im Besitz eines deutschen Passes sein. Wie ihr Anwalt berichtet, ist seine Mandantin „von ihrer Familie entführt und misshandelt, nach Italien verschleppt und dort befreit worden“. Nähere Details kenne auch er noch nicht – die Frau stehe nach dem Drama „unter Schock“.

Wie es heißt, soll die 19-Jährige einen deutschen Freund gehabt und damit den Zorn ihrer Großfamilie auf sich gezogen haben. In der vergangenen Woche soll die Frau dann in Hiltrup aus ihrem Auto gezogen, geschlagen und in ein anderes Fahrzeug gezerrt worden sein. Dann sei sie ins italienische Ancona gebracht worden, um von dort mit der Fähre weiter in die Türkei zu fahren – angeblich, um dann weiter nach Syrien verschleppt zu werden, wo die Frau ermordet werden sollte. Bevor es so weit kam, konnte sie jedoch in Ancona befreit werden.

Bei der Staatsanwaltschaft rechnet man mit langen, schwierigen Ermittlungen, da auch Behörden im Ausland involviert seien, wie Lechtape betont.”

http://www.wn.de/Archiv/2010/03/Papierkorb-Spektakulaere-Entfuehrung-Frau-sollte-in-Syrien-ermordet-werden

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Thomas Holm

Dezember 21st, 2012 at 23:40

Nach syrisch-Kurdistan, also überhaupt in die Gegend, wo man optimal mal was klären kann; sollte die reisen gehen – ein Jahr, bevor es dort losging.

Jetzt – vor einer Stunde bei Al Jazeera – hagelt es da in der Nähe SCUD-Raketen,
das Zeug mit dem sich Europa bis vor 23 Jahren fast selbst versaftet hätte.

Schmuggler-Milizen der Regime-Reste, Teheraner Gottesparteien, diverse postmortale Blowjobanwärterbrigaden Saudischer Einfärbung und sämtliche Kurdenfraktionen von Barzani bis zur PKK kloppen sich darum, ob die Gegend eher wie bei Karl May, oder lieber wie im Siebten Jahrhundert aussehen sollte.

Facebookjugendliche und Turnschuhrebellen gibt es natürlich auch noch in dem Alptraum, aber mit den allerschlechtesten Karten.

Ein ideales Umfeld aber, um romantischen Elternsorgen und Brüderträumen aus Neukölln, oder Hiltrup zu nachzugehen. In der MZ vom 08.04.2011 ist das Urteil.

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Selin

Dezember 22nd, 2012 at 12:34

Luxemburg, was bist du nur für ein Troll? Warum schreibst du hier die Pinnwand mit deinen superdummen Kommentaren voll? Hast du echt nichts besseres zu tun? Weißt du eigentlich, was du von dir gibst? Anscheinend nicht. Dass sich so eine verbohrte Studentin wie du derselben uns ausgrenzenden Uni so verbissen gegen uns stellt, kannst du echt keine Fehler in deinem defizitären Denken zugeben?
Weißt du, was Islamkritik überhaupt ausmacht?
Ahnung! Du bist wohl tierisch neidisch, weil ich die aus erster Hand besitze. Es gibt keinen Grund, neidisch zu sein, hätte echt darauf verzichtet und gebe mein Wissen gerne weiter.

Oder hast du das revolutionäre Buch von dem ultramodernen Khorchide “Islam ist Barmherzigkeit” gelesen und möchtest vor lauter Begeisterung zur Religion des Friedens konvertieren? Dann viel Spaß. Und nicht vergessen als Frau, immer schön die Blicke nach unten schlagen und nicht zu viel Zeit in der Öffentlichkeit verschwenden. Sonst kommst du in die Hölle, wo die Mehrheit der Höllenbewohner Frauen sind. selbst schuld.

Übrigens wenn ich Neocon bin, dann bist du eine anti-imperialistische Träumerin, die auf einem Auge besonders blind ist.

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Thomas Holm

Dezember 22nd, 2012 at 13:46

Jetzt brennen bei Frau Luxemburg aber die Sicherungen durch …

“Ehrenmord, Zwangsheirat und Frauenunterdrückung kommen in der yezidischen Kultur häufig vor. … Mit dem afrikanischen und asiatischen Kultur-Raum will ich gar nicht erst anfangen.”

Wo bleibt der Hinweis, dass auch Yeziden nur aus kultureller Entfremdung und Diskriminierung heraus handeln und die kategorische Feststellung, dass die Einstellung, die aus solchen Handlungen spricht, nichts mit deren Kultur und Religion zu tun haben können ?

Und dann … Afrika und Asien – zusammen und im Singular zum gar nicht erst anfangen damit. Das ist also aus ‘One-world’ geworden!

In Großbritannien ficht eine in den Adelsstand erhobene Pakistan-stämmige Konservative für Asiatische Familienwerte (bisher noch keine Stellungnahme zum Stellenwert von Batteriesäure). Sollte etwa die Sache des Multikulturalismus weiter gereicht worden sein – an die Konservativen ?

“Hinzu kommen die ganzen von Gewalt bedrohten osteuropäischen Frauen, … aber genauso häufig unter einem vorherrschenden Patriarchat leben…”

Zur Ehrenrettung russischer Gewalttäter sollte jedoch nicht verschwiegen werden, dass die aber Inzest auch meinen, wenn sie Inzest sagen – aber keine Missionierung dafür betreiben; noch nicht. Kann man aus Jugendschutz-Gründen leider nicht verlinken.

“osteuropäischen Frauen, die alle nichts mit dem Islam zu tun haben, ”

Tja, sofern … sofern aber doch, können sie immer noch Selbstmordattentäterinnen werden; kulturell unsensibel dann als “Schwarze Witwen” stigmatisiert – ist nicht nur geschmacklos, sondern ein wirklich weit verbreiteter Hintergrund des Phänomens.

“Neocon … ” Die Neocons sind zwar nicht mehr für Demokratie, wollen aber immer Kumpel für die Muslime sein; jetzt allerdings eher auf die Assad-tour; und das mit dem Saddam damals, das bereuen sie schon bitterlich. Außerdem haben die Schiiten ihn aufgehängt und jetzt ist da alles so ver-Persert – aus der Sicht kritischer Sunniten.

Und was den Assad betrifft; da sind nun ganz plötzlich die Neocons mit den Anti-Impis in einem Bo0t! Also wackelt mal schön, auf Eurer abgetakelten Schabracke!

Ist aber eh alles nichts neues; die Neocons waren vorher selber Anti-Impis, Trotzkisten damals, weiß aber kaum einer mehr.

Frau Luxemburg, bei all Ihrem Verständnis für Gewalt gegen Frauen mit scharfen, stumpfen und spitzen Gegenständen (natürlich nur, wenn eine tugendhafte Gesetzesreligion von letzt-offenbarter Ethik damit verteidigt, pardon, besudelt werden soll!) – warum nennen Sie sich nicht besser Punk-gerweise nach dem Mörder von Rosa Luxemburg, einem gewissen Hermann Souchon?

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mathieu

Dezember 22nd, 2012 at 15:12

“In der Universität muss man sich an wissenschaftliche Methoden halten. Begreift und lernt das endlich!”

Das ist ja mal ne interessante Aussage. Wie wissenschaftlich waren denn die Methoden, mit denen man Kalisch versetzt hat? Da hat aber die Uni ihr gesamtes wissenschaftliches Repertoire aufgeboten. Sorry, ich hab jetzt grade nicht den akademischen Terminus zur Hand, ich weiß nur wie man sowas jenseits der Klostermauern, pardon Uni, nennt: Mobbing (mindestens).

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Thomas Holm

Dezember 22nd, 2012 at 15:13

Woher dieses flagrante Leugnen des offenkundigen Zusammenhangs zwischen religiös verabfolgten Nöten, eine Islamische* Sittsamkeit durchzusetzen: und den brachialen Umsetzungsformen in deutschen Kartoffelkellern ?

*dass man aus Scham vor der Hinterhof-Dorfgemeinde mordet, stimmt zwar auch, ist aber nicht mächtig genug, einen (un)heiligen Konsens im Familienrat zu begründen.

Das hat einen Hintergrund, und der geht so:

In glorreichen Blüte- und Expansionsphasen, als alles noch nach großem göttlichen Plane lief, da brauchte man kaum Schwestern, etc. zu maßregeln; denn:

Die Gemeinde fand Erweiterung durch militärische Operationen (sog. ‘Öffnungen’) vor deren Notwendigkeit, oder nach deren erfolgreicher Beendigung die überlebenden Kuffar-Männer vor die bekannte und Eroberungs-kulturell genial ausgedachte Dreier-Alternative gestellt wurden:

Eintreten in den Club; blechen an den Club, oder dem Club zum Opfer fallen.

Das Los der Kuffar-Frauen entschied sich dann im Wege der Beuteverteilung, was man sich z.B. bei einer Verfilmung des Schicksals der Troerinnen (Tragödie des Euripides) anschauen kann. Dieser Umgangsformen sind zwar älter als der Islam, sie wurden allerdings im Islam deutlich raffinierter ausgefeilt.

Hinwendungen von Frauen aus islamischen Familien zu nicht-islamischen Lebensformen sind eine historisch relative neue Heimsuchung für das islamische Leben. Dementsprechend gehen Repressalien, um das zu unterbinden, tatsächlich gar nicht so leicht von der Hand (jedenfalls ‘spirituell’ nicht) wie das den Anschein haben mag.

Durch gewöhnlichen Sadismus darf man sich da als Außenstehender nicht täuschen lassen. Das wäre sowieso ein un-islamisches Gelüste- Phänomen (nafs) was allerdings auch vorkommt, zumal im Koran halt auch nichts von sexuellen Subkulturen steht.

Um die Katze aus dem Sack zu lassen: ‘Ehrenmorde’ waren ein trauriges Thema:

für nicht-islamische Gemeinschaften und zwar in der Phase von Schwäche, oder Niederlage gegenüber Muslimischen Avancen: zu deren sog. ‘Öffnung’.

Ein viel verbreitetes ‘Ehrenmord’ Video aus einem kurdischen Dorf im Nordirak, wo man sieht, wie eine junge Frau von Dutzenden junger Männer totgetrampelt wird – spielt unter Yeziden.

Es ist eine diskursiv unverzeihliche Nachlässigkeit, solche Fälle den Muslimen unterzujubeln, denn das haben sie dort nicht nötig, wo sie stark sind; auf ihre Weise halt natürlich. Der jungen Frau wurde ein Verhältnis zu einem Muslim nachgesagt und an dem Dorf soll man sich anschließend üppig gerächt haben, ein Vorgang, für dessen Anklage sich noch kein Anwalt gefunden hat, denn das wäre allen peinlich, den Yeziden, den Muslimen sowie sämtlichen Kritikern.

Ich gehe davon aus, dass das Video bekant ist – und das ist eben kein Ruhmesblatt für die Kritik – sonst aber auch für niemanden.

Kaum bekannt, aber viel verbreiteter war folgendes Geschehen:

Anders als der reißerische Titel: “Muslim Gangs Raping Sikh Women in 1947 (Sad)”

sagt, schildert hier ein alter Knabe von den Sikhs, wie 1947 bei der glorreichen Geburt von Indien und Pakistan, sich eine Muslimische Truppe den Dörfern der Sikhs in der Nähe der späteren Residenzen von Osama bin Laden und der Pakistanischen Armeeführung näherten. Die Sikhs waren in hoffnungsloser Unterzahl, weswegen sich der Muslimische Trupp – anders als bei manch anderen Konfrontationen mit Hindus – mit großer Begeisterung näherte. Wie ortsüblich hatten die Sikh-Männer auch kein Problem mit dem Sterben; nur und jetzt kommt’s mit der Ehre:

Sie wollten nicht, dass ihre Schwestern und Töchter muslimische Kinder bekommen. Sind nur drei Minuten und ohne Gemetzel, reine Schilderung; sollte man sich antun.

Das wären dann wohl die Verhältnisse aus dem afrikanischen und asiatischen Kultur-Raum, mit dem Frau Luxemburg gar nicht erst anfangen wollte.

Dann versteht so etwas besser, dass aus muslimisch-historischer Sicht der ‘Ehrenmord’ ein Verbrechen ist, welches ganz überwiegend irgendwelche Anderen für nötig befunden hatten: und zwar aus störrischer Nichteinsichtigkeit in die Segnung ihrer ‘Öffnung’ zur Wahren Religion.

Streng genommen müsste man vor einer ‘Pakistanisierung’ warnen, die in der einen oder anderen Variante letztendlich die Umsetzungsform von: dann aber doch Islamisierung war und ist.

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mathieu

Dezember 22nd, 2012 at 15:26

Ach, Luxemburg, solltest du tatsächlich an akademischer Islamkritik – dazu noch von einem gelernten Marxisten – interessiert sein, empfehle ich dir das hier: http://www.hintergrund-verlag.de/texte-islam-krauss-ehrenmorde-haben-sehr-wohl-mit-dem-islam-zu-tun.html

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Thomas Holm

Dezember 22nd, 2012 at 16:14

@mathieu

Dem Stichwort Kalisch kann ich auch nicht widerstehen:

(aus dem Gedächtnis, hoffentlich kein Lapsus bei einer Einzelheit)

Wenn in der Forschung Zweifel am Lehrstoff entstehen und womöglich neue Erkenntnisse erwachsen , dann wird normalerweise der Lehrstoff angepasst.

Nicht so, wenn die ‘Lehre’ nicht der Unterweisung von geeigneten Teilen des Volkes in Methoden und Ergebnisse der Forschung dient, sondern zu dessen Beruhigung in letzten Fragen über des Leben nach dem Tode und den Untergang der Welt.

Diesen Ausnahmefall von der Wissenschaft bilden Teile der Theologie. Die ‘Wissenschaft’ von einem solch schwer fassbaren Gegenstand hat seit Otto von Bismarcks trickreicher Beendigung des sog. Kulturkampfes die Aufgabe am Bein, auch den störrischen katholischen Volksteil von den Segnungen der jeweiligen staatlichen Ordnung in Deutschland zu unterweisen und dafür zu sorgen, dass sie sich nicht über Gebühr aufregen und das Land nicht noch mehr blamieren, als es das von sich aus hin bekommt.

Nicht ganz koscher ist solche Verwicklung von Wissenschaft in die Ruhe und Ordnung-Belange von Obrigkeits- und Rechtsstaat. Aber mit religiösem Bürgerkrieg – so könnte man argumentieren – hätte man auch schlechte Karten für die Wissenschaft, also sei’s ‘drum, in Gottes Namen, denn wir hatten da schon – 30 Jahre lang.

Seitdem lässt der Staat die Wissenschaft ausbaldowern, wie das Volk, das eben auch in Gemeindevölker der Christenheit zerfiel, gleichwohl bei der Stange gehalten werden konnte. Zu der nicht ganz heiligen Allianz-Lösung zählt, dass die Kirchen über die staatlichen Ideologietransfer-Leistungen eine Art Vetorecht haben und dass ihnen der Staat als Gegenleistung die Kohle einsammelt. Voraussetzung für solch einen Deal war natürlich, dass der Katholizismus eine krass ver-kirchlichte Veranstaltung war, mit der man eben solche Deals machen kann.

Die Muslime sind so nicht und wollen gar nicht so sein.

Gleichwohl tut man staatlicherseits einfach so, als seien die Muslime schon so weit, was eine respektlose Unverschämtheit ist, die aber hingenommen wird, so wie es auch keinen Aufstand gegen das Weihnachtsgeld gibt. Gegen Einfluss hat niemand etwas, auch wenn er in vielen Dingen noch gar nicht so recht weiß, was er will.

Allein Herr Kalisch hat es vermocht, einen Punkt zu treffen, den die Muslimischen Verbände, egal wo sie an der Front von Aleppo stehen würden, auf gar keinen Fall abkönnen: wissenschaftliche Zweifel an der historischen Wirklichkeit des Hauptprotagonisten des zu kreierenden frommen Beruhigung-Süppchens überkamen den ausgerechnet den Chefkoch mitten beim marinieren.

Und anstatt sich über den innovativen Ansatz zu freuen und das neue Rezept einfach mal abzuwarten, überschlug man sich in der Feststellung, dass die Ober-Gourmet-Gurus von der Türkischen Staatskirche in Ankara, nebst vieler anderer das bestimmt nicht goutieren würden mögen und man fürchtete wohl, so beliebt dazustehen, wie der TÜV-Rheinland in Hinteranatolien bei der Kontrolle der Bremsflüssigkeit.

Zum historisch bereits unkoscheren Gebetbuch-Kompromiss zwischen Preußen und dem Vatikan gesellte sich die Furcht der Deutschen vor religiös heftigst aufgeladenen Assimilierungsanwürfen und so opferte man – mehr noch als den Job des Herrn Kalisch – die Ehre der Wissenschaft auf dem Altar einer Kirche, die gar keine sein will.

Einerseits sind die Muslimischen Verbände gerne Nutznießer eines windigen Kompromisses von Obrigkeit und Vatikan – besonders, wenn es gilt jemanden abzuschießen. Wenn aber dann mal jemand ernst macht und für seinen kleinen bedrängten Verein so einen Deal macht, dann ist es auch wieder nicht richtig:

“Sieg für abgespaltete Gruppe des schiitischen Islam in Hessen – Bahá’i-Gemeinde mit derzeit 5600 Mitglieder erhält den Status der Körperschaft des Öffentlichen Rechtes”

Verräter, nicht wahr ?

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mathieu

Dezember 22nd, 2012 at 16:18

@Luxemburg
“Ihr instrumentalisiert Themen wie Gewalt an Frauen, sogenannte “Ehrenmorde” und “Zwangsheirat”, gerade wie sie euch in den Kram passen, um zu beweisen, dass einzig der Islam dafür verantwortlich ist. Die Belege sind dann eure eigenen Lebenserfahrungen und solche reißerischen Medienberichte, aus denen die wichtigsten Stichworte “türkisch”, “Großfamilie”, “verschleppen” hervorgehen. Zufällig kenne ich mich in der Sozialarbeit mit Frauen sehr gut aus und bekomme wie fast alle erfahrenen Sozialarbeiterinnen Magenkrämpfe, wenn ich eure islamfeindliche und populistische Propaganda lesen muss…

Ihre angebliche Bekanntschaft mit Sozialarbeiterinnen ist aber auch nicht gerade wissenschaftlich. Es gibt aber zum Glück Untersuchungen. Lesen Sie mal:
http://www.gam-online.de/text-Zwangsverheiratung%20zwischen.html

Hier das wesentliche Zitat für alle Lesefaulen (ich weiß, die gibt es an der Superuni nicht):
“Da – wie aus kritisch-wissenschaftlicher Perspektive zu erwarten – 83% der in der Untersuchung erfassten zwangsverheiratenden Eltern der islamischen Religionsgemeinschaft angehören, war – ebenfalls erwartungsgemäß – die Erhebung des Merkmals „Religion“ im Beirat der Auftragsstudie „umstritten“ bzw. Gegenstand einer „kontroversen Diskussion“(2). A priori ausgeschlossen bzw. „wegzensiert“ wurde damit eine begründungsanalytische Betrachtung der Bestimmungsgröße „religiös-normatives Orientierungsprofil“ als kausaler Faktor für ZV. Zugelassen wurde lediglich eine Erhebung der Religionszugehörigkeit zu ausschließlich „deskriptiven Zwecken“. Eine nähere Aufklärung der einstellungs- und handlungsleitenden Bedeutung islamischer Normen für ZV war demnach explizit unerwünscht und sollte weitestgehend ausgeklammert werden. „Mit der gewählten Methode und anhand der Datenlage konnte und sollte also nicht überprüft werden“, so die Autoren der Studie, „ob und welche Zusammenhänge die Religionszugehörigkeit/Religiosität mit Zwangsverheiratung hat“ (S. 36). Dennoch läst sich am Ergebnis wenig retuschieren: 83% der in den befragten Institutionen bekannt gewordenen Fälle von ZV fanden in einem islamisch geprägten Sozialmilieu statt. 9,5% entfielen auf das Jesidentum, 3% auf ein christliches und 1% auf ein hinduistisches Herkunftsmilieu. Von 2,5% wurde „keine Religionszugehörigkeit“ angegeben.”

Interessant ist, dass ebenso wie Luxemburg und Co. eine Kausalität von Islam und ZV schlichtweg geleugnet wird, also nicht – wie wissenschaftlich notwendig – ergebnisoffen geforscht wird, sondern dass es – sobald der Islam ins Spiel kommt – Tabus gibt.

Zitat aus obigem verlinktem Text:
“„In der Forschung“, so behaupten die Autoren undifferenziert, übergeneralisierend, ohne nähere Angaben/Verweise und wenn, dann nur für die unkritisch-auftraggebernahe „Meinungswissenschaft“ zutreffend, „besteht Einigkeit darüber, dass sich Zwangsverheiratungen nicht auf bestimmte religiöse Traditionen zurückführen lassen, sie kommen in unterschiedlichen sozialen, ethnischen und kulturellen Kontexten überall auf der Welt – und auch in Europa – vor“ (S. 9).
Vor dem Hintergrund der von den Autoren selbst ermittelten erdrückenden Dominanz islamischer Akteure von ZV kann man diese Aussage nur als ärgerliches und überdies völlig untaugliches Ablenkungsmanöver klassifizieren. Zwar ist ZV zunächst tatsächlich ein strukturelles Phänomen nicht nur islamisch geprägter, sondern generell vormoderner, religiös-patriarchalisch geprägter Standesgesellschaften und Sozialmilieus. Tatsache ist aber eben auch, dass insbesondere die islamische Form einer vormodern-patriarchalischen Lebenskultur ZV impliziert und effektiv tradiert. Insofern nämlich die vormoderne Konstitution der islamischen Herrschaftskultur samt der ihr innewohnenden Normativität im Vergleich zu anderen Kulturregionen durch keine gegenmächtige Modernisierungsbewegung entscheidend aufgebrochen und abgeschliffen wurde, erweist sich die islamische Form des Patriarchalismus und der ZV als besonders zählebig, resistent und quantitativ bestimmend. Indem dieser Tatbestand immer wieder verwischt wird, laufen Studien wie die hier behandelte Gefahr, ihre eigenen Resultate in obendrein sehr unglaubwürdiger Art und Weise zu entwerten.”

Dass unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaftlichkeit politisiert wird, ist ja nichts neues, aber auch noch die eigene Leugnung von Fakten anderen, die diese Fakten aufzeigen als wissenschaftlich darzustellen, ist nun wirklich dreist.

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mathieu

Dezember 22nd, 2012 at 17:09

@Thomas Holm
Schade, dass es das literarische Quartett nicht mehr gibt und Sie kein Buch, das dort zu besprechen wäre, geschrieben haben. Den Verriss von MRR hätte ich gerne gesehen.
Aber ich glaube, das Wesentliche (trotz der Schachtelsätze) verstanden zu haben. Kalisch war nicht der erste mit dem Dilemma und Khorchide wird nicht der letzte sein.
(http://www.gam-online.de/text-Islam.2.html#Peter)
Das Phänomen erscheint ja immer wieder und ist auch für die “Kritiker” und “Politiker” ein Dilemma. Kritisieren oder besänftigen? Die derzeitige Stretegie ist die Illusion, man könne mit Samthandschuhen den Islam “lieb machen”. Uni Münster erlaubt sich da gleich zwei Versuche.
Kalisch hat die historische Wirklichkeit des Hauptprotagonisten angezweifelt, Khorchide zweifelt “nur” an dessen Unfehlbarkeit. Und da liegt ja tatsächlich der Hase im Pfeffer. Solange die Unfehlbarkeit nicht überwunden wird, kann es keine Reform geben, sobald die Fehlbarkeit ins Spiel kommt, ist aber auch das Scheitern vorprogrammiert bzw. der Personenschutz wird auf den Plan gerufen. Die Uni spielt hier gleichzeitig auf beiden Seiten. Kalisch wird abserviert und ein neuer Kandidat ins Rennen geschickt, eine neue Kompromisslösung. Nur was, wenn die auch nicht akzeptiert wird?
Ich hoffe, dass sich jetzt die strenge Äbtissin Luxemburg (nicht) allzu sehr grämt, dass hier öffentlich über Dinge gesprochen wird, die man so gerne “intern” klären würde (was dann in ihrer Ausdrucksweise “wissenschaftlich” heißt).
Die Uni Münster scheint ja die reinste Panik vor Öffentlichkeit zu haben und erinnert ein wenig an die strengen Regeln eines Karthäuser-Klosters. Souveränität sieht anders aus.

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mathieu

Dezember 22nd, 2012 at 17:19

“Einen ähnlichen Kalisch-Fall gab es auch an der Katholischen Theologie hier in Münster. Einfach mal googeln.”

Na und.
Ob du es glaubst oder nicht. Ich unterhalte mich auch über andere Themen mit anderen Leuten. Aber dann an anderer Stelle. Wenn du über Katholizismus reden willst, dann mach das doch – auf einem Katholizismus-kritischen Blog meinetwegen. Und wenn du über Zwangsprostitution in osteuropäischen Ländern reden willst, auch kein Problem. Nur hier nicht das Thema. Leute, die immer das eine gegen das andere ausspielen, wollen nichts anderes als Kritiklosigkeit. Die kriegst du aber nicht.

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Thomas Holm

Dezember 22nd, 2012 at 17:43

@ Selin

Wir schreiben über Gott und die Welt, dabei liefert Ihr Text wichtige Ansatzpunkte, auf die ich nicht übersehen möchte, einzugehen:

“Zum Vorwurf mache ich ihnen … sich ohne Ahnung hinter verbohrten Ideologien zu verstecken, um Sachen zu behaupten, die mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun haben.”

Die Frage ist, was genau ist eigentlich diese Ideologie ?

Lange sah es so aus, als seien dem doktrinär eingeschworenen Kulturrelativisten die Genüsse aus Anatolien so nahe stehend, wie thailändische Saté-Spießchen mit Erdnuss-Sauce, oder Brasilianischer Caipirinha.

Das stimmt aber nicht.

Wenn das Multi-Kulti-Fest hinreichend breit angelegt ist und zudem Anonymität verspricht, dann verdrückt sich der Feld-Wald-und-Wiesen-Relativist nämlich heimlich zu den Latinos und klatscht beim Flamenco falsch, aber begeistert mit.

Falls er dort seinen Marokkanischen Kumpel zufällig trifft, versichert er, dass der Flamenco Arabischen Ursprungs sei und ‘Olé’ von Allah her komme. Wenn sein Marokkanischen Kumpel ihn dann zu einer Sangria einladen will, fragt er sofort nach, ob dass denn auch ok sei und erkundigt sich – ohne die Antwort abzuwarten – beim Spanier nach einem Fruchtcocktail …

Während es zum Arabertum eine* echte kleine Fan-Gemeinde – eher gab als gibt und es die Sache der Kurden immerhin auf ein paar linksromantische** echte MärtyrerInnen brachte; hauptsächlich aus Süddeutschland und den Alpenländern (Bergvölker ?) ist es um die Real-Beziehung zum Türkentum in Wirklichkeit deutlich anders bestellt.

*heute tödlich verkrachte wegen Zoffs bei den Arabern

**”Ich fühle mich auf dem Weg der Heilung, verliere Mißtrauen und Kontrollbedürfnis.” (Andrea Wolf, bei der PKK !) man könnte meinen, Religion geht zur Not auch ohne Gott …

Die Türkei-Begeisterung unter den Deutschen war dagegen von Anfang an ein Opfer Türkischer Innenpolitik und Verquer-deutscher Projektionsphantasien. Die einen hielten den beschwörend dreinblickenden M.K. Atatürk für eine Art im Rahmen gebliebenen Türken-Lenin, die anderen wähnten eher in Richtung Adolf und wenn sie einen gehoben hatten, dann ging das manchem so querfrontmäßig durcheinander.

Später kamen dann noch Anhänger der Idee hinzu, in der Türkei sei der gemäßigte Islam entdeckt worden und zu erstaunlicher Politikfähigkeit aufgestiegen. Erdogans türkische Rede-Katastrophe auf dem Tahrir-Platz in Kairo scheint dabei kaum einen gestört zu haben.

Was die bio-deutschen Türkeifans immer verbunden hatte, war die Idee, dass die Türken so prima un-verwestlichst seien, völlig ungetrübt von der Tatsache, dass sich die türkischen Privathaushalte statistisch ungefähr so krass, wie die Amis z.B. auch in Privatverschuldung stürzen – und damit einem für dubios befundenen Finanzsektor den Stoff verschaffen, ohne den er kein bisschen dubios sein könnte.

Also alles nur Projektion, wie die meisten menschlichen Dinge.

Jetzt aber ist das anti-westliche Grundmotiv in der parallel-gesellschaftlichen Türkeibegeisterung dieser Bio-Nischenszene aber in die Krise geraten. Erdogan steht auf einmal als NATO-Kriegstreiber da, obwohl er bei seinen Urlauben mit den Assads wirklich nie was von ‘Reform’ gesagt hatte. Auf einmal hat die Türkei den schwarzen Peter in den Augen vieler ihrer vormaligen Fans dafür. dass den Syrern die Hutschnur geplatzt ist.

Und das, wenn man so will, nur weil die Syrer zu 70% Sunniten sind, was m.E. zeigt, dass: wer solche Freunde hat, wie unsere Kulturrelativisten, der braucht keine Feinde mehr.

Also, lange Rede kurzer Sinn: dieser ganze Kulturrelativismus ist eine Borderline-mäßig angelegte Veranstaltung zwischen dem Willen zum Anti-westlich sein und dem quälendem Verdacht, dass aus einem selbst – wenn man nicht von möglichst vielen krawalligen Auftrumpfern umgeben wäre, nichts anderes als der alte Nazi herausplatzen würde.

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Thomas Holm

Dezember 22nd, 2012 at 18:50

@ mathieu

“Den Verriss von MRR hätte ich gerne gesehen.”

Ich bemühe mich ja, die Verhältnisse so anzugehen, dass ein MRR vor der Wahl gestanden hätte, entweder weiter und zurecht den Mainstream-Betrieb zu zerreißen, ODER mich …

Katholische Kalisch-Fälle sind ausdrücklich vorgesehen im System, welches aus einer Interaktion von Kirche-Staat besteht und offen ist, für alle, die sich verkirchlichen mögen, was die Bahá’i wohl hingekriegt haben, wofür sich aber die Muslime-Verbände natürlich zu schade sind.

Es sei denn, Assad gewinnt, dann könnten wir evlt. doch noch eine Verkirchlichung sehen; nach Sieger-Damaszener Neo-Sunna und mit Moskaus frommem anti-pussy-riot-Segen. Aber dann würden alle Kamele von Marrakesch bis Taschkent kotzen.

“Khorchide zweifelt “nur” an dessen Unfehlbarkeit. Und da liegt ja tatsächlich der Hase im Pfeffer. … sobald die Fehlbarkeit ins Spiel kommt, ist aber auch das Scheitern vorprogrammiert bzw. der Personenschutz wird auf den Plan gerufen.”

Ich wollte es nicht schreiben, weil ich es mit der Kassandra-Rolle nicht übertreiben wollte, aber Sie haben natürlich recht. Khorchide kann ich einerseits nachvollziehen, nach dem, was er da bei den Saudis erlebt hat; aaaber …

ein tribal und totalitär entkernter Islam steht – unbeschadet aller theologischen Kontroversen – nun mal im Schatten des Kontextes der autoritären staatlichen Aufsichtstraditionen, die der Orient unter dem irreführenden Markenzeichen ‘säkular’ hervorgebracht hat. Der autoritäre Ober-Zusammenhalter ist Putin und seine lokale Agentur für das Projekt sitzt in Teheran.

Für dieses Gespann werden ‘befreite Sunniten’ jihadistische Feinde sein; während man die Sunniten in der Kernregion der Levante zu ‘Liberalität und Toleranz’ nur wieder mit Brachialgewalt wird knechten können. Dieser Gedanke ist eigentlich nicht so maßlos komplex; nur ist er diametral querlaufend, zu dem was alles so dazu gedacht wird.

In Damaskus wird über den Anklang, auf den ein Khorchide sich unter den Muslimen freuen kann, entschieden werden.

Das Paradox, das sich der Laden zu Liberalität und Toleranz – nur mit Brachialgewalt zusammenhalten lassen kann, hängt mit folgendem zusammen:

Die ‘natürliche Tendenz’ – namentlich des Jugend-Überhanges, mit dem sich der Islam eingekleidet hat – tendiert von Neukölln bis Aleppo – salafistisch.

Und nicht zu Friede, Freude, Eierkuchen.

Die ganze Talk-show-Rabulistik mit: wir sind tolerant, friedlich, etc. – WENN man uns nur nicht beleidigt, diskriminiert, etc, wird konsequent nicht zuende gehört. Die Vorbehalte des; ‘WENN man uns nicht’ – sind so hoch aufgehängt und ausdehnbar, dass keine freie Gesellschaft sie einhalten kann.

Um den Laden dennoch im Griff zu halten, braucht man einen ‘starken Partner'; und als solcher bieten sich natürlich ausgerechnet die Ableger Teherans an; wie man hört, auch in Münster.

@ Frau Luxemburg

“Vogelperspektive” etc.

Danke für die Blumen; dass man aber z.B. auch die Wiedertäufer besser aus einer Gesamtperspektive der Reformation versteht, würden Sie doch bestimmt auch so sehen, oder ?

Die Retourkutsche mit der Opferrolle ist schön luzide eingefädelt, allerdings zerhauen Sie sich dann wieder alles, wenn Sie mit “kleines Opfer” in neudeutschen Schulhof-Slang abrutschen. Aber ich will Sie auch nicht zuviel beraten; Leute wie Sie muss es auch geben, um einigermaßen zu verstehen, welches Ausmaß von Unverständnis da vor die Wand fährt.

Dass der deutsche Staat – schon aus bloßer Trägheit in seiner historischen Fahrtrichtung – sich um eine leidlich Gemeinde-genehme Verfaßtheit von verbreiteten Glaubensinhalten bemüht, das ist sozusagen gravitätisch vollkommen unvermeidlich.

Nur: Das Ganze wird vor die Wand fahren, weil die betreffende Großgemeinde gerade schwer in die Krise geraten ist.

Das alles kann niemand vermeiden, oder aufhalten; als Historiker finde ich es nur menschlich bedeutsam, lobenswert und Hoffnung spendend (auch als Atheist hat man so seine Bedürfnisse) wenn von denen, auf deren Kosten das geschieht und deren Schweigen nachgerade in einem staatstragenden Sinne erwünscht ist, einige aufschreien und auf die fundamentale Unpassung der ganzen Übung zu Werten, Versprechungen und auch Erwartungen hinweisen.

Sie bieten in diesem Spiel ein Genie gehässig-zänkischer Kleingeistigkeit auf, aufgehoben in den hässlichsten Traditionen dieses Landes von aufgeregter hausmeistlicher Ordnungspusseligkeit. Frevelhafter weise im Gewand von Wissenschaftlichkeit.

In jedem anderen Zusammenhang eine billige Klischee-Karikatur, lediglich im Kontext eines völlig gegen seine Ursprungsimpule verlaufenden linken Irrläufer-Impulses haben Sie noch ein hinreichend moderndes Alt-Biotop.

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mathieu

Dezember 22nd, 2012 at 19:53

“dieser ganze Kulturrelativismus ist eine Borderline-mäßig angelegte Veranstaltung zwischen dem Willen zum Anti-westlich sein und dem quälendem Verdacht, dass aus einem selbst – wenn man nicht von möglichst vielen krawalligen Auftrumpfern umgeben wäre, nichts anderes als der alte Nazi herausplatzen würde.”

Das ist, muss ich sagen, schon genial und lässt das Herz jeden Literaturkritikers und Sprachenthusiasten höher hüpfen.

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Edward von Roy

Dezember 23rd, 2012 at 00:43

Ein erfrischend geschriebener, völlig überzeugender und für die wünschenswerte gelingende Integration aller Menschen in den säkularen Rechtsstaat wichtiger Text von Selin Yesil. Vielen Dank.

Der Kulturrelativismus verführt zu einer Fortsetzung alten rassistischen Denkens: die auf Dauer weggestoßenen “Exoten, Fremden” darf man dann bewundern oder verachten, in jedem Fall aber seien sie sozusagen “von Natur aus” oder jedenfalls im kostbaren “Wesen” ganz anders als man selbst. Leider gibt es damit auch außerhalb der Kreise der Schariafreunde Lobbygruppen, denen die Aufspaltung der Menschheit bzw. Stadtbevölkerung in “kulturkreisbedingte Sorten” am Herzen liegt. Das wäre nichts anderes als die Rückkehr der Stämme – im Zeitalter der Globalisierung.

Wer die in Deutschland lebenden Muslime zur “Sorte Mensch” erklärt, denen die ganze Last eigenen Denkens und grundgesetzkonformen sowie kulturell modernen Empfindens und Verhaltens zu tragen nicht zumutbar sei, wird, ob korantreu oder atheistisch, kalifatsbewegt oder spaßkulturell, daran mitarbeiten, die angeblichen “Schariapflichtigen” mehr und mehr in eine Art von Apartheid einzumauern und, auf Dauer, mit einem Sondergesetz nach dem anderen eine Rechtsverschiedenheit durchzusetzen. Das gilt es zu verhindern, so, wie Maryam Namazie es fordert: “One Law For All.”

In seiner DECLARATION OF EUROPEAN MUSLIMS hat das hochrangige Mitglied im muslimbrudernahen European Council for Fatwa and Research (ECFR), Bosniens Großmufti Mustafa Cerić, den Kurs auf die Rechtsspaltung offen eingeräumt: “opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law”.

http://blog.zeit.de/joerglau/2006/12/01/erklarung-der-europaischen-muslime_62

Die Bürger – alle, auch die Kinder muslimischer Eltern oder Großeltern – können erwarten, dass sich ein Zentrum für Islamische Theologie von den systematisch frauenfeindlichen und alle Nichtmuslime diskriminierenden Normen von Koran und Hadith sowie schariabasiertem Fiqh distanziert.

Scharia und universelle Menschenrechte gehen nicht gleichzeitig. Auf den grundrechtswidrigen Charakter von Scharia bzw. islamischer Jurisprudenz (Fiqh) weist Mouhanad Khorchide aber nicht hin, sondern orakelt sentimental: “Was ist mit der Liebe zu Gott, die sich in der Liebe zu seiner Schöpfung ausdrückt?”

http://www.cicero.de/berliner-republik/islam-heisst-liebe-und-nicht-scharia/52143?seite=2

Necla Kelek benannte das Problem genau: “Ja , ich halte den Versuch, die religiöse Rechtleitung und die Vorschriften für den Alltag durch Tradition und Gesetz zu bestimmen, ich halte die Scharia für überholt.”

http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/kritik-der-islamkritik-ihr-habt-mit-hass-gekocht-16687.html

Eine Religion, welche mit dem wortwörtlich verstandenen Koran oder dem im Jahre 1111 verstorbenen Imam al-Ghazali allen Ernstes die Angst vor dem Höllenfeuer weckt, ist in einem bleibend freiheitlichen Demokratie nicht in Wissenschaftsbetrieb und Schulalltag integrierbar.

Immer noch ruft keiner der ‘Ulama oder Ayatollahs dazu auf, als Frau den Hidschab doch gerne mal ein paar Tage in der Woche abzulegen oder als Lehrer für Islamischen Religionsunterricht die im Koran so ausführlich beschriebene Hölle den Kindern bitte nur noch als Symbol zu erklären. Vielmehr bauen die deutschen Standorte für Islamische Theologie ihre Kontakte zu Darul ‘Uloom und al-Azhar auf, Fabriken der Gegenmoderne (die den Islam keineswegs falsch verstanden haben).

Die einer (angeblich von Allah geschaffenen) Scharia entsprungenen, frauenfeindlichen und kulturrassistischen islamischen Wohlverhaltenspflichten sowie das gesamte Islamische Recht sind jenseitszentriert, auf Abwehr des Teufels und gesichertes Seelenheil bedacht, wie Tilman Nagel in seiner Rezension zum islamverharmlosenden Buch von Mathias Rohe verdeutlicht:

“Diese sogenannten «fünf Bewertungen» meinen Lohn oder Strafe sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. Im Koran werden diesseitige und jenseitige Bestrafungen eines Fehlverhaltens noch als ein einziger Sachverhalt verstanden; Mohammed urteilt und vollstreckt unter unmittelbarer Anleitung durch Allah.”

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/buchrezensionen/lohn-und-strafe-im-diesseits-und-im-jenseits-1.3981865

Mit freundlichen Grüßen an Free Minds
Edward von Roy

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Thomas Holm

Dezember 23rd, 2012 at 01:09

@ mathieu

Freut mich; ich suche noch nach meinem Medium !

@ FreeMinds

Um zu zeigen, dass Ihr nicht allein seid; ich meine im Kampf; hier die dramatische:

Brigitte Gabriel, aus dem Libanon stämmig und geflüchtet, wie sie erklärt, dass sogar die USA es nicht raffen; und auch mit speziellem Uni-Seminar-Stress; ab Min 1.30;

http://www.youtube.com/watch?v=aqw6Fxvx9fY

Wenn das alles in Syrien so richtig schief geht, dann kommen ca. 2 – 3 Mio Christen mit solch einem Temperament und solchen Erfahrungen nach Europa; dann …

Na, hört mal rein und stellt Euch ein paar von solchen Brigitte Gabriels an der WWU in Münster vor !

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Andreas Heisig

Dezember 23rd, 2012 at 10:21

Die Argumentation geht an der Sache vorbei. Es ist eine Sache, in einem islamisch geprägten Land augewachsen zu sein, die Dummheit der Menschen innerhalb dieser Strukturen erleiden zu müsen und für freies Denken und Handeln bestraft zu werden. Es ist aber etwas völlig anderes, diese Praxis dann auf das theoretische Konstrukt des Islam umzumünzen, denn dies ist intellektuell so gar nicht möglich und redlich finde ich es auch nicht. Man schlägt nur denen ins Gesicht, die einen anderen Islam leben bzw. leben wollen. Denen sagt man dann: Ätsch, ihr seid zu dumm den Islam zu verstehen. Nur die, die den Islam so leben wie ich ihn erlitten habe, haben ihn auch verstanden. Solches Denken widerspricht auch dem, was wir au der islamischen Geschichte und ihre innerlichen Dispute wissen. Jüngere Entwicklungen werden völlig ausgeblendet. Das ärgert mich.

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Free Minds27

Dezember 23rd, 2012 at 13:57

“Der Kulturrelativismus verführt zu einer Fortsetzung alten rassistischen Denkens: die auf Dauer weggestoßenen “Exoten, Fremden” darf man dann bewundern oder verachten, in jedem Fall aber seien sie sozusagen “von Natur aus” oder jedenfalls im kostbaren “Wesen” ganz anders als man selbst. Leider gibt es damit auch außerhalb der Kreise der Schariafreunde Lobbygruppen, denen die Aufspaltung der Menschheit bzw. Stadtbevölkerung in “kulturkreisbedingte Sorten” am Herzen liegt. Das wäre nichts anderes als die Rückkehr der Stämme – im Zeitalter der Globalisierung.”

Der Kulturrelativismus hat sich selbst völlig blamiert und wird auch seine selbst definierten Opfergruppen mit an die Wand fahren. In doppelter Hinsicht hat er versagt. Der Kulturrelativismus ist selbst nur eine Glaubensvorstellung und hat keinen Anspruch, sich an die Wirklichkeit zu orientieren. Im Gegenteil. Er versucht mit rein theoretischen Erklärungsansätzen, eine Wirklichkeit der interkulturellen Harmonie vorzutäuschen und blendet alle vorhandenen Probleme, die vom Islam ausgehen, chronisch aus, auch wenn diese faktisch vorhanden sind, verblüfft der Kulturrelativismus immer mit dem Verrat an die allgemeinen Menschenrechten. Das macht er mit solch einer Verbissenheit, wie diese von solchen Kulturrelativisten und Traumtänzer wie “Rosa Luxemburg” auch exemplarisch zum Ausdruck gebracht wird. Man kommt bei solchen ganz Verbohrten mit Fakten nicht weiter. Die fangen dann selbstverliebt und ganz verträumt mit bedeutungslosen Kleinstgruppen an, die am besten auf vier Semester mit Exkursionen angelegt sind und versuchen so eine völlig unerhebliche Differenziertheit / Komplexität gegen die politischen Entwicklungen und Diskussionen vorzutragen. Und das nennen sie dann Wissenschaftlichkeit, weil sie die für ihre Ideologie okkupiert haben und diktatorisch gegen jede Kritik verteidigen.

Normaler Weise müssen Minderheiten und Subkulturen ganz lange und bitter für ihre “Freiheits”rechte kämpfen. Der Islam hat diesen Prozess im Westen einfach mal übersprungen. Dank des Kulturrelativismus hat er alle Privilegien geschenkt bekommen.
Die Sufis, auf deren Philosophie sich Khorchide beruft, um einen “Islam ist Barmherzigkeit” vorzugeben, sind gerade mit ihren monopolistischen, ultra-orthodoxen und dialogfeindlichen Stellungnahmen in der Türkei in der öffentlichen Diskussion ganz vorne dabei, möglichst schnell eine koranische Schar’ia im Sinne der Mehrheitsgesellschaft einzuführen. Wie postmodern könnte man meinen.

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Stoppt die Scharia an der Uni Münster « Schariagegner

Dezember 23rd, 2012 at 21:51

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Stoppt die Scharia an der Uni Münster « Schariagegner

Dezember 23rd, 2012 at 21:56

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323. Stoppt die Scharia an der Uni Münster « Sägefisch

Dezember 23rd, 2012 at 22:09

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Stoppt die Scharia an der Uni Münster « Schariagegner

Dezember 23rd, 2012 at 22:26

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Wissenschaft in Münster

Dezember 31st, 2012 at 10:35

“Wissenschaftler” wie die Person “Rosa Luxemburg” sind ganz besonders auf die Bild angewiesen. Von nichts eine Ahnung, mal kurz die Bild erwähnen und schon fühlt sich die Person ganz besonders klug und aufgeklärt. Wie würden diese Personen ihre “Gegner” nur diffamieren, wenn es die Bild nicht geben würde? Sie müssten sich neue Unterstellungen ausdenken. Wenn das Wissenschaft sein soll, dann ist das sinkenden Bildungsniveau nicht verwunderlich.

Dann werden von dieser Person nochmal schnell die Massenmedien erwähnt, die angeblich nur hetzen würden und sich nicht mit dem Thema auskennen. Garniert wird das mit bekannten Sozialarbeitern, die sich ehrenamtlich für betroffenen Frauen einsetzen. Dabei wird in den Massenmedien nie über Personen und Hilfsvereine berichtet, die sich in Ländern wie der Türkei, Iran, Pakistan, Jordanien, Marokko, Jemen etc. für betroffene Personen einsetzen, ihnen Fluchtmöglichkeiten geben, Imame aufklären über Kinderehen etc. Diese Personen und Vereine setzen im Gegensatz zur Person “Rosa Luxemburg” ihr Leben aufs Spiel.

Damit sich die Person Luxemburg mal etwas informieren kann, will ich ihr einige Hilfsvereine nennen, von den sie noch nie etwas gehört hat. Dann kann Rosa mit ihnen Kontakt treten und mal ein bißchen Praxiserfahrung sammeln. Aber Vorsicht: Mitglieder dieser Vereine wurden schon ermordet
KADAV
http://www.siviltoplum.com.tr/?ynt=icerikdetay&id=224

der türkische Hilfsverein fliegende Besen http://www.ucansupurge.org/turkce/index2.php?Hbr=383

http://www.kamer.org.tr/

Iran
http://www.we-change.org/

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Wissenschaft in Münster

Dezember 31st, 2012 at 10:41

Die Person Rosa spricht “freeminds” wissenschaftliche Standards ab, weil sie persönliche Erfahrungen erwähnen, erwähnt selbst aber persönliche Erfahrungen, die die Person Rosa gehört hat.

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Wissenschaft in Münster

Dezember 31st, 2012 at 10:43

Die Person Rosa spricht “freeminds” wissenschaftliche Standards ab, weil sie persönliche Erfahrungen erwähnen, und begründet dies mit Erfahrungen von Sozialarbeitern über die Rosa schon mal was gehört hat.

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Tedy Flipstone

Januar 4th, 2013 at 14:11

Zu dem Kommentar von Abi-TÜV fällt mir folgende Frage ein: Wie fühlt es sich an, ein selbstverliebtes und geistig verblutetes Arschloch zu sein?

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