PM: Free Minds fordert die Gründung eines Zentrums für märchenhafte Schönfärberei

Plakat für die Kreativ-Aktion "Grußbotschaft"

“Das ist ja alles nur noch Realsatire” so Free Minds Aktivistin Lâra Yudum in dem letzten Krisengespräch auf dem Münsteraner Weihnachtsmarkt. Während die Frauen zwischen Verfolgungswahn, Angst und Frust die vergangenen Wochen stressig hinter sich gebracht haben und die Ereignisse kritisch reflektierten, seien sie in ihrem Glauben an die Wissenschaft zutiefst erschüttert. “Das ist doch nicht euer Ernst?” so ein außenstehender Unterstützer. “Ihr müsst das lockerer angehen.” Während sich die nächste Sinnkrise auch schon angekündigt habe, so Elif Söz, sei sich Ayse Duygu zum Schluss des Krisengesprächs nach ihrem vierten Glühwein  mit ordentlichem Schuss sicher: “Warum sich noch dumm und dämlich schreiben, wenn es nicht mehr auf Inhalte und Argumente ankommt? Wir sollten einfach auch mal dreist nach einem Zentrum für märchenhafte Schönfärberei fordern, wo wir uns so närrisch und herrisch austoben können. Diese alten Säcke bekommen alles in den Hintern geschoben. Islamistenpack. Und wenn das Land NRW und die Uni Münster auf unseren Wunsch nicht konstruktiv antworten sollte, können wir als Nächstes nicht ausschließen, dass ausgegrenzte Frauen, die Free Minds ernst nehmen, oder gar gemäß der  grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit sich in ihrem Freiheitsglauben beraubt sehen, radikalisieren. Wir möchten natürlich verhindern, dass diese nicht militant, aggressiv, gewalttätig und asozial werden und anfangen, Imame zu köpfen oder Rektoren anzupöbeln, weil sie unsere universell friedlichen Werte und Normen missverstanden haben oder gar für ihre Zwecke instrumentalisieren. Ein Zentrum für märchenhafte Schönfärberei muss es demnach geben, weil sonst die freien und barmherzigen Ideen von Free Minds der Gesellschaft massiv Probleme bereiten könnten, da Parallelgesellschaften und besorgniserregende Tendenzen für das friedliche Zusammenleben von Subkulturen nicht auszuschließen wären.”

Indessen versuchten wohlgesonnene Unterstützer die radikal islamkritischen Frauen zu mäßigen und sie wieder zur Vernunft zu bringen.

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